Recht auf Stadt!

Unter diesem Motto machen Bürger*innengruppen, Initiativen und Aktivist*innen in vielen Städten Investoren das Recht streitig, über die besten Räume und Plätze der Stadt zu verfügen, zuletzt so auch für Wuppertals Platz am Kolk (erfolgreich) oder Primark am Hauptbahnhof (weniger erfolgreich). Soll die sozialökologische Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft gelingen, braucht es gerade jetzt demokratische und selbstbestimmte Räume, den Ausbau von demokratischer Willensbildung, zivilgesellschaftlicher Vernetzung und gesellschaftlicher Mitbestimmung im Stadtteil. Welche Potenziale bieten ehemalige Bahnhöfe und Fabriken wie Mirker Bahnhof, Goldzackfabrik oder Bünger Textilwerk als Lernorte und Reallabore für den Aufbau demokratischer Strukturen und die sozialökologische Erneuerung des Stadtteils? Welche Initiativen für eine solidarische Ökonomie (gelebte Utopien) gibt es in und um diese Gebäude? Wie kann der Stadtteil jenseits von Politik und Markt demokratisch ausgestaltet werden? Welche Rolle spielen Ehrenamt und Selbsthilfe bei der Entwicklung Gemeinwohlorientierter Projekte wie Utopiastadt, BOB Campus und Nachbarschaftsheim?

Wem gehört die Stadt? Mit Matthias Wanner (Wuppertal Institut), David Becher (Vorstand Utopiastadt e.V.), Gabi Kamp (Geschäftsführerin Nachbarschaftsheim e.V. in Ostersbaum), Lisa Hahn (Montag Stiftung Urbane Räume)

Eine Veranstaltung des Projektes Demokratische Partizipation und ökosoziale Transformation, in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk.

Datum

28 Sep 2022
Vorbei!

Uhrzeit

18:00 - 20:00

Veranstaltungsort

BOB Campus
Max-Planck-Str. 19, Oberbarmen