Klimaschutz – Klimagerechtigkeit – Bürger*innenräte


Mittwoch, 12. Mai, Web-Seminar, 19:00 Uhr

Die Klimawende gilt als eine „gesamtgesellschaftliche Gestaltungsaufgabe“. Darin drückt sich aus, dass sie nicht allein von den Verwaltungen, den Energieversorgern und den ingenieurtechnischen Entwicklern umgesetzt werden kann. Erforderlich ist es vielmehr, dass die Klimawende bei den betroffenen Menschen, ihren Haushalten und ihrer Lebenswelt ansetzt. Energieverbrauch, Mobilität und auch Lebensführung werden erhebliche Veränderungen erfahren. Damit sind zugleich erhebliche Eingriffe in die Gewohnheiten und die liebgewonnenen Routinen verbunden.

Es stellt sich deshalb die dringliche Frage – jenseits der abstrakten Befürwortung der „Energiewende im Allgemeinen“ –, wie sich auch deren konkrete Umsetzung gerecht und akzeptabel gestalten lässt? Welche Rolle kann dabei eine Bürgerbeteiligung spielen, die die Menschen selbst zu (Mit-)Gestaltern dieser Entwicklung werden lässt?

Referenten:

Prof. Dr. phil. Hans J. Lietzmann ist Soziologe und Jurist sowie Lehrstuhlinhaber für Politikwissenschaft an der Bergischen Universität in Wuppertal und Direktor des Instituts für Demokratie- & Partizipationsforschung [IDPF]. Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren in Berlin, Cambridge/ MA, Neu Delhi, Addis Abeba, Karthoum. Zahlreiche Forschungen zu Demokratie, Partizipationsverfahren, zur Europa- und Rechtsstaatspolitik.

Nora Freier ist Sozialwissenschaftlerin und wiss. Mitarbeiterin am Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung (IDPF) an der Bergischen Universität Wuppertal. In der Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit der Analyse politischer Gesellschaft und aktueller Grundprobleme. Partizipation, Repräsentation, Narrative und Emotionen bilden dabei die Schwerpunkte.

Diese Veranstaltung wird als Online-Seminar mithilfe der Plattform „ZOOM“ durchgeführt. Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@primaklima21.net, damit wir euch die Zugangsdaten zum Online-Meeting per E-Mail zusenden können.

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