27. Mai 2020 [5]
Indigene Autonomie


Mittwoch 27. Mai 2020, 19:00 bis ca. 21:30 Uhr
Indigene Autonomie und Klimagerechtigkeit an Beispielen indigener Gemeinden in Mittelamerika

Indigene, lokale und nachhaltige Lebensweisen sind an vielen Stellen in ihrer Existenz durch Bergbau- oder andere Megaprojekte, Ausbreitung von Monokulturen für den Export oder durch die Auswirkungen des Klimawandels bedroht.

Nach einer Einführung über den Zusammenhang von indigener Autonomie und Klimagerechtigkeit lernen wir Beispiele indigener Gemeinden in Mittelamerika kennen, die ihre Autonomie gegen Vertreibung und staatliche Bevormundung verteidigen

Roxana Baldrich von Germanwatch wird die Huaraz Klage gegen RWE vorstellen, bei der es darum geht, dass der peruanischen Stadt durch den Klimawandel eine Gletscherflut droht und die Beklagte (RWE) Mitverursacher des Klimawandels ist. Was können wir tun, um Klimagerechtigkeit herzustellen? Wie können wir die Klage unterstützen? Wie können wir lokale und nachhaltige Lebensweisen unterstützen? Und wie unseren Rohstoffverbrauch einschränken? (Infos zur Klage: germanwatch.org/de/der-fall-huaraz)

Referentinnen:
Roxana Baldrich (Germanwatch) und Klaus Heß (Informationsbüro Nicaragua)

Diese Veranstaltung wird als Online-Seminar mithilfe der Plattform „ZOOM“ durchgeführt. Wir bitten um Anmeldung unter Klimagerechtigkeit@fbf-bl.de, damit wir euch die Zugangsdaten zum Online-Meeting per E-Mail zusenden können.