19. August 2020 [11]
Fluchtursache: Klimawandel


Mittwoch, 19.08.2020, 19:00 bis ca. 21:30 Uhr
Klimawandel als Fluchtursache.

Es gibt einen Klimawandel, der durch die menschengemachte Erderwärmung verursacht ist. Diese Erkenntnis gilt spätestens seit dem Klimaabkommen von Paris (2015). Die Auswirkungen werden z.B. am Anstieg des Meeresspiegels, der Häufung von Extremwettereignissen (Starkregen, Hurrikans und Tsunamies), Überschwemmungen, verlängerten Dürreperioden und Versalzung der Böden deutlich. Der Klimawandel zerstört in vielen Regionen die Lebensgrundlage der Menschen.

Der globale Süden ist sowohl von den Auswirkungen des Klimawandels wesentlich stärker betroffen als der globale Norden, obwohl die Verantwortlichkeit für die Ursachen umgekehrt ist. Die Ärmsten der Armen zahlen für die Fehler des Kapitalismus und der Industrialisierung ein hohen Preis. Neben Konflikten, Gewalt und Menschenrechts-verletzungen, gilt der Klimawandel als eine der zunehmend wichtigsten Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen, um Ihr Überleben zu sichern und Schutz suchen. Derzeit gelten etwa 80 Millionen Menschen als Geflüchtete/Vertriebene.

In der Online-Veranstaltung wollen wir zusammen mit Kristine Karch den Fragen nachgehen, warum Menschen wegen des Klimawandels fliehen und wohin? Wann wird der Klimawandel als Fluchtursache anerkannt? Und was können wir alle dafür tun, damit das Klimaziel (max. 1,5 Grad Erderwärmung) erreicht werden kann?

Referentin: Kristine Karch, engagiert sich bei EcoMujer, einem Frauen- und Umweltprojekt im Austausch mit Frauen aus Cuba, Lateinamerika und Deutschland zu feministischen ökologischen Themen. Außerdem ist Sie in der Sozialforumsbewegung aktiv und beteiligt sich an der Vorbereitung des nächsten Weltsozialforums (WSF) im Januar 2021 in Mexico City.

Diese Veranstaltung wird als Online-Seminar mithilfe der Plattform „ZOOM“ durchgeführt. Wir bitten um Anmeldung unter Klimagerechtigkeit@fbf-bl.de, damit wir euch die Zugangsdaten zum Online-Meeting per E-Mail zusenden können.